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Zweifellos nehmen auch dabei die exotischen nordischen
Geschiebe, die großen Findlinge, einen besonderen Platz ein. Sie sind
es aber nicht allein, die unser Interesse herausfordern. Es sind drittens die typischen eiszeitlichen Sedimente (wie Geschiebemergel und Bänderton) sowie die vielfältigen glazigenen und kryogenen Lagerungsstörungen, die besonders in unseren Tagebauen von den Wirkungen der Eiszeit zeugen. Und als ganz besondere Raritäten gehören hierher natürlich die fossilen Reste eiszeitlicher Großsäugetiere. Es sind schließlich viertens die vom Menschen seit Jahrhunderten nutzbar gemachten nordischen Gesteine: Findlingsbauwerke der verschiedensten Größenordnungen und Epochen, seien es nun denkmalsgeschützte Kirchenbauten, uralte Scheunenmauern der Moränendörfer oder auch nur ein Stück noch erhaltenen originalen Kopfsteinpflasters. Abb. 2: Findlingsdeponie (Tagebau Jänschwalde,
1996) Die Ausstellung präsentiert in 40 großformatigen Rahmen insgesamt 150 Fotos unterschiedlicher Größe aus der Kamera von 30 Amateurfotografen. Die Aufnahmen stammen (sieht man von den wenigen historischen Reproduktionen ab) aus der Zeit ab 1958, dokumentieren also 40 Jahre Naturbeobachtung in der Lausitzer Region. Die meisten Fotos entstanden in den 70er bis 90er Jahren, einige wurden erst in diesem Jahr gezielt für die Ausstellung angefertigt. Zweifellos erfüllen nur wenige Bilder die Anforderungen
an künstlerische Fotografie - aber das ist auch nicht das eigentliche
Ziel. Der große Wert der Präsentation liegt darin, daß hier geologische
Fachkollegen mit geschultem Blick naturwissenschaftliche Befunde dokumentierten,
um sie der interessierten Öffentlichkeit mitzuteilen oder - man denke
an die kurzlebigen Tagebauböschungen - sie überhaupt der Nachwelt zu erhalten. Idee und Konzeption der Ausstellung stammen vom Vereinsmitglied Werner Nowel, der auch einen großen Teil der Fotos geliefert und die Ausstellung zusammengestellt hat. Zur Ausstellung ist eine gleichnamige Broschüre erschienen, die bei der Lausitzer Braunkohlen AG, Hauptabteilung Öffentlichkeitsarbeit, Knappenstraße 1 in Senftenberg erhältlich ist. Die Ausstellung wurde bisher gezeigt:
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