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Die Eberesche - Baum des Jahres 1997 |
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Die Eberesche bewohnt in ca. 80 Arten mit vielen Formen und Sorten die nördliche Halbkugel der Erde. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und der Gattung Sorbus. Dazu zählen auch der Speierling (Sorbus domestica), die Elsbeere (Sorbus torminalis) und die Mehlbeere in mehreren Arten. Die in unseren Breiten am häufigsten vorkommende Ebereschenart ist die Gemeine Eberesche (Sorbus aucuparia), auch Vogelbeere genannt. Sie ist ein anspruchsloser und sehr anpassungsfähiger Baum, der als Park- und Straßenbaum, aber auch als Feldschutzstreifen Verwendung findet. Als heimischer Baum in Deutschland wächst sie in Bruch- und Fichtenwäldern, und reicht in den Hochgebirgen bis an die obere Grenze der Fichtenregion. Ihre Wuchshöhe erreicht als Baum oder mehrstämmiger Strauch 15 bis 20 m. Bei jungen Bäumen ist die Rinde silbergrau, später graubraun. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, die Fiederblättchen länglich, scharf gezähnt und in 5 bis 8 Paaren angeordnet.
Die Blüten erscheinen in fast weißen Doldenrispen im Mai. Die reifen Früchte, orangerot, leuchtend und erbsengroß, herb im Geschmack, sind eine beliebte Nahrung der Vögel schon ab Anfang August. Das Holz dieser Art ist hart und schwer.
Bei der Gemeinen Eberesche gibt es verschiedene Gartenformen, die im Wuchs, in der Blattform, in der Blattfarbe und bei den Früchten abweichend von der Wildform sind. Übersicht über die Gartenformen:
Weitere Arten , die zur Eberesche gehören, sind z.B. die:
In unseren Breiten besteht die Möglichkeit bei oberflächlichem Betrachten, die Gemeine Eberesche mit der Gemeinen Esche zu verwechseln. Die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) gehört der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) an. Die Blüten und Früchte sind völlig anders als bei der Gemeinen Eberesche. Die Verwechslung kann durch die sehr ähnliche Form der Blätter entstehen, da sie ebenfalls unpaarig gefiedert und gezähnt sind. Die Fiederblättchen sind allerdings spitzer zulaufend. Im Gegensatz zur gemeinen Eberesche wächst die Gemeine Esche bis zu einem 40m hohen, stattlichen Baum heran. Quellen NVN-Faltblatt zum "Baum des Jahres": Dagmar Scholz Literatur:
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