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Der Zitronenfalter (Gonepteryx
rhamni)
| Ordnung: |
Schmetterlinge |
| Familie: |
Weißlinge |
| Kennzeichen: |
- Männchen: charakteristische leuchtend gelbe Farbe, welche dem Zitronenfalter seinen Namen gab
- Weibchen: hellere zartgrüne, fast weiße Flügel (nicht mit dem Kohlweißling verwechseln!)
- rötlicher Punkt in der Flügelmitte
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| Größe: |
50-55mm Flügelspannweite, 35mm Körperlänge |
| Verbreitung: |
Europa, Nordafrika, Asien
Der Zitronenfalter ist in Wäldern, aber auch in Gärten oder Siedlungsgebieten anzutreffen. |
| Fortpflanzung: |
Nach der Paarung im Frühjahr erfolgt die Eiablage durch das Weibchen von April bis Juni besonders an Waldrändern. Die Raupen ernähren sich hauptsächlich vom Faulbaum und Kreuzdorn. Nach Raupenstadium und zwei Wochen Puppenruhe können die ersten jungen Falter noch im Juni schlüpfen.
Der Zitronenfalter wird bis zu 9 Monate alt, er ist damit der Tagfalter mit der längsten Lebensspanne. Er überwintert steifgefroren in einem Gebüsch oder im Laub als fertiger Schmetterling. Da andere Arten den Winter als Raupe verschlafen, ist er im Frühjahr als einziger Schmetterling einer der ersten Frühlingsboten.
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Der Zitronenfalter faltet in Ruhestellung seine Flügel zusammen.
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Im Vergleich dazu breitet der Admiral seine Flügel beim Sonnenbad
aus.
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Der Zitronenfalter wird zwar seltener, ist aber im Gegensatz zu vielen seiner Schmetterlings-"Kollegen" nicht akut vom Aussterben betroffen. In Deutschland gibt (gab?) es 3600 verschiedene Schmetterlingsarten!
Das Kuratorium "Insekt des Jahres" hat diesmal bewusst ein noch relativ häufig vorkommendes und bekanntes Insekt ausgewählt, damit interressierte Menschen die Chance haben, das "Insekt 2002" in der Natur beobachten zu können.
Die Hauptursache für das Aussterben von Arten sind
Verstädterung und Zerstückelung der Landschaft und der Verlust
von Lebensräumen. Diese Probleme können
sicher nicht durch Einzelpersonen gelöst werden, doch einigen Tierarten
kann man auch durch eigene Initiative helfen. Auf dem kurzgeschorenen
Rasen eines penibel gepflegten Kleingartens finden Schmetterlinge keine
Nahrung und damit keine Heimat. Haben Sie etwas Mut zur Unordnung im heimischen
Garten und geben Sie Insekten, Vögeln und Kleinsäugetieren eine
Chance. Das Anlegen einer Blumenwiese mit einheimischen Blumen, ein paar
Sträucher und ein Ast- oder Laubhaufen unter einem Busch sind der
erste Anfang.
Exotische Pflanzen sind für unsere heimischen Tierarten steril. Arten,
welche sich auf spezielle einheimische Blumen oder Gehölze spezialisiert
haben, müssen zwangsläufig aussterben, wenn ihre "Lieblings"-Pflanzen
verdrängt werden. Mit dem Pflanzen eines Faulbaumes oder Kreuzdorns
kann man z.B. den Zitronenfaltern helfen. Als Gegenleistungen werden er
und andere Schmetterlinge Sie während des Sommers mit ihrem farbenfrohen
Geflatter erfreuen.
Text/ Fotos: D. Nette
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